Nein zu Quälerei!

 Bilder zur  Aktion:

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Nein zu Quälerei 

 

So hatten sich die MarlerInnen ihren Oster-Samstagseinkauf am Marler Stern und „Kaufland“ sicherlich nicht vorgestellt. Am Samstag Vormittag – beste Einkauf zeit ab halb 11- konnten sie dort einen ca. 1.60 Meter hohen Käfig mit zusammengepferchten und übereinander gestapelten Hühnern finden. Dazu ein Transparent mit der Aufschrift „Nein zur Quälerei“ und auf dem gesamten Platz mehrere Plakate zum Thema Hühnerhaltung und Eierproduktion. Auf diesen wurde z.B über Verhältnisse in Legebatterien und Massenhühnerhaltung informiert. Die rund 70 handgefertigten Hennen aus Pappmaschee und Luftballons sowie diverse Bilder erregten bei den PassantInnen rege Aufmerksamkeit und im Durchgangsverkehr vom Busbahnhof zu den Geschäften fand die Aktion viel Anklang. Gerade Familien mit Kindern kamen in Erklärungsnot bei den Fragen von den Kleinen warum „Auch bunte Ostereier von diesen Hühnern“ kommen. Im Anschluss tauschte die besagte Familie im vollen Osterstress die bunten Ostereier gegen „normale“ Eier aus Freilandhaltung um. Zwar werden auch diese Tiere in der Maschinerie von den Menschen um des Profitwillens ausgebeutet, haben aber im Vergleich zu ihren Artgenossen in der Boden- und Käfighaltung ein erträglicheres Leben. Denn in Deutschland leben rund 27 Mio. (Quelle Stat. Bundesamt) Hennen in Käfighaltung. Das sind 67.6% der Legehennen in Deutschland. Nur etwa 1.8 Mio. Hennen werden ökologisch gehalten. Für alle diese Tiere gilt aber, dass sie von Geburt an ausgesondert wurden, so werden männliche Tiere sofort „vernichtet“ und entweder zu Massen vergaßt oder bei lebendigem Leib regelrecht „püriert“. Die weiblichen Tiere werden dann in Käfige gezwängt, wo sie dann auf weniger als einem DIN-A4 Blatt eben, solange bis sie ihre Produktionsquoten von Eiern nicht mehr erfüllen (Normal 12 Eier im Jahr in den Produktionsorten alle 30 Stunden ein Ei), dann werden sie geschlachtet und landen, mit Medikamenten vollgepumpt, auf dem Esstisch. Auch Hühnern in Bodenhaltung, deren Schnäbel abgeschlagen werden, damit sie sich nicht gegenseitig zerfleischen, geht es nicht besser. Weitergehende Infos zur Hennenhaltung u.a auf:
http://www.huehner-info.de
http://www.masthuehner.de/

http://homepage.mac.com/animalpeace/PhotoAlbum15.html
http://www.vegetarismus.ch/bilder/huhn.h

 

* Dieser Artikel wurde uns zugesand, die “rote Paprika” hat mit dieser Aktion nichts am Hut, der Artikel steht unter: Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Germany

 

 

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