Die letzte Schlacht gewinnen wir!

Die letzte Schlacht gewinnen wir!

1968 – das Thema ist allgegenwärtig in den Medien und auch in vielen linken und wissenschaftlichen Diskussionen. Alt-Linke, Veteranen und Intellektuelle nehmen sich des Themas an. Gern wird dabei die RAF zur logischen Konsequenz der Revolte erklärt. Alternativ bleibt die Nostalgie rot-grüner Politiker, die sich selbst als legitime Erben der Bewegung sehen. Mit dem Kongress „40 Jahre 1968 – Die letzte Schlacht gewinnen wir“, der vom 2. bis 4. Mai in Berlin stattfindet, wollen wir die Debatte von links besetzen und neue Perspektiven einbringen.                           [Kongress]  >> Jetzt anmelden!

Als sozialistischer Studierendenverband DIE LINKE.SDS und als Jugendverband linksjugend ['solid] sehen wir, dass das zentrale Emanzipationsversprechen der 68er unerfüllt blieb. Der Kapitalismus ist nicht überwunden, im Gegenteil, in den letzten Jahrzehnten sogar gestärkt worden. Spannend sind für uns daher Diskussionen über die Deutung von 1968, die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse sowie de Rolle und Perspektiven von Studierenden, Auszubildende und Schülern. Dabei greifen wir auf die Erfahrungen von 1968 – ob als erfolgreiche Strategie oder zu vermeidendes Scheitern – zurück.

In unterschiedlichen inhaltlichen Blöcken wie Bildung, Imperialismus, Kapitalismus, Gleichstellung und Befreiung, Demokratie und Bewegung organisieren wir verschiedene Veranstaltungen. In diesen werden konkrete Fragestellungen erörtert, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu einladen, gemeinsam über die Bedeutung von 1968 zu debattieren.

Nein zu Quälerei!

 Bilder zur  Aktion:

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Nein zu Quälerei 

 

So hatten sich die MarlerInnen ihren Oster-Samstagseinkauf am Marler Stern und „Kaufland“ sicherlich nicht vorgestellt. Am Samstag Vormittag – beste Einkauf zeit ab halb 11- konnten sie dort einen ca. 1.60 Meter hohen Käfig mit zusammengepferchten und übereinander gestapelten Hühnern finden. Dazu ein Transparent mit der Aufschrift „Nein zur Quälerei“ und auf dem gesamten Platz mehrere Plakate zum Thema Hühnerhaltung und Eierproduktion. Auf diesen wurde z.B über Verhältnisse in Legebatterien und Massenhühnerhaltung informiert. Die rund 70 handgefertigten Hennen aus Pappmaschee und Luftballons sowie diverse Bilder erregten bei den PassantInnen rege Aufmerksamkeit und im Durchgangsverkehr vom Busbahnhof zu den Geschäften fand die Aktion viel Anklang. Gerade Familien mit Kindern kamen in Erklärungsnot bei den Fragen von den Kleinen warum „Auch bunte Ostereier von diesen Hühnern“ kommen. Im Anschluss tauschte die besagte Familie im vollen Osterstress die bunten Ostereier gegen „normale“ Eier aus Freilandhaltung um. Zwar werden auch diese Tiere in der Maschinerie von den Menschen um des Profitwillens ausgebeutet, haben aber im Vergleich zu ihren Artgenossen in der Boden- und Käfighaltung ein erträglicheres Leben. Denn in Deutschland leben rund 27 Mio. (Quelle Stat. Bundesamt) Hennen in Käfighaltung. Das sind 67.6% der Legehennen in Deutschland. Nur etwa 1.8 Mio. Hennen werden ökologisch gehalten. Für alle diese Tiere gilt aber, dass sie von Geburt an ausgesondert wurden, so werden männliche Tiere sofort „vernichtet“ und entweder zu Massen vergaßt oder bei lebendigem Leib regelrecht „püriert“. Die weiblichen Tiere werden dann in Käfige gezwängt, wo sie dann auf weniger als einem DIN-A4 Blatt eben, solange bis sie ihre Produktionsquoten von Eiern nicht mehr erfüllen (Normal 12 Eier im Jahr in den Produktionsorten alle 30 Stunden ein Ei), dann werden sie geschlachtet und landen, mit Medikamenten vollgepumpt, auf dem Esstisch. Auch Hühnern in Bodenhaltung, deren Schnäbel abgeschlagen werden, damit sie sich nicht gegenseitig zerfleischen, geht es nicht besser. Weitergehende Infos zur Hennenhaltung u.a auf:
http://www.huehner-info.de
http://www.masthuehner.de/

http://homepage.mac.com/animalpeace/PhotoAlbum15.html
http://www.vegetarismus.ch/bilder/huhn.h

 

* Dieser Artikel wurde uns zugesand, die “rote Paprika” hat mit dieser Aktion nichts am Hut, der Artikel steht unter: Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Germany

 

 

Lasst uns Kopfnoten wieder abschaffen!

Seit diesem Schuljahr werden auch an Marler Schulen Kopfnoten für “ordentliches deutsches Verhalten” vergeben. In ganz NRW regt sich der Unmut dagegen. Am kommenden Samstag demonstrieren SchülerInnen mit der LandesschülerInnen Vertretung NRW gegen die Kopfnoten und ihren Rückschritt in die 50er Jahre des letzeten Jahrhunderts.

Auch wir werden zur Demonstration fahren Treffen werden wir uns am Samstag um 12 Uhr am Bahnhof Sinsen um von dort gemeinsam die Demonstration zu besuchen. Unterwegs werden wir Rechtstipps und BasicInfos geben.

Ausserdem verteilt die Rote Paprika

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WIR KRIEGEN NUR SO VIEL WIE WIR UNS SELBST ERKÄMPFEN

“Die LokführerInnen der GDL und die ArbeiterInnen aus der Fahrradfabrik
in Nordhausen haben uns allen in den letzten Wochen die Augen geöffnet.
Ihr mutiger Arbeitskampf und ihre solidarische Entschlossenheit sollten
ein Beispiel und Inspiration für uns alle werden.
So lange eine ökonomische Diskriminierung herrscht, sind alle Formen des
Arbeitskampfes berechtigt!
Es ist Zeit für branchenübergreifende Solidarität zwischen Voll- und
Teilzeitbeschäftigten. zwischen deutschen und migrantischen
ArbeiterInnen, legal Beschäftigten und Clandestionos. Auch wenn
vereinzelt und gegeneinander ausgespielt, wir sind alle Opfer des
gleichen Ausbeutungsprozesses. Es ist Zeit zu erkennen, dass würdiges
Leben für uns alle nur jenseits kapitalistischer Verhältnisse und
hierarchischer staatlicher Strukturen möglish ist!


WIR KRIEGEN NUR SO VIEL WIE WIR UNS SELBST ERKÄMPFEN


°Solidarität mit den streikenden LockführerInnen-
30% Lohnerhähung für
alle…. und das ist nur der Anfang

°Solidarität mit de ArbetierInnen der Fahrradfabrik in Nordhausen-
hoch lebe die Selbstorganisierung und Selbstverwaltung der
Produktionsprozesse!


SOLIDARITÄT VON UNTEN!

KeinE ChefIn ist unserE FreundIn, keinE ArbeitgeberIn unserE WohltäterIn, keinE
PolitikerIn wird unser Leben einfacher machen. Wir kriegen nur so viele
wie wir uns selbst erkämpfen!”
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Für Lesefaule: “taff” verklärt das Palituch

Immer wieder hören wir, dass junge Leute kein interesse haben soooo lange Flyer zu lesen, daher hier kurz und bündig die falschen Tatsachen die durch Massenmedien verbreitet werden hier erläutert:

dank an “Der Bildschirmarbeiter”

Unser Flyer sowie das Infoblatt zum Palituch findet ihr im Archiv!

Wer trotzdem nicht auf ein Palituch verzichten möchte und dabei auch noch politisch korrekt handeln möchte, kann sich hier ein “PC” Palituch bestellen:   http://antipali.com/

Rote Paprika mischte auf- Bericht der MZ zum Bürgermeisterinen Gespräch

MZ:
Kaum Chancen für Schacht 8

Sven Dittrich
MITTE. Die Jugendlichen im HoT Hagenbusch sprachen vielen Altersgenossen aus der Seele: In Marl fehle es an ordentlicher Jugendarbeit. Geplant war eine ehrliche Diskussion über die Situation der Marler Jugendzentren. Schnell zeigte sich aber, was den Marler Jugendlichen wirklich unter den Nägeln brennt: Sie fühlen sich von der Politik nicht ernst genommen.

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Stellungsname der Roten Paprika zur Jugendgewalt

Stellungsname der Roten Paprika

Die Rote Paprika sieht sich als Teil der linken Jugendbewegung in und um Marl und als solche fühlten wir uns veranlasst die Geschehnisse der letzten Zeit zu kommentieren.

Wir sind uns im Klaren, dass es Jugendkriminalität in Marl gibt und dass sie ansteigt. Dies ist ein strukturelles Problem, welches nicht wie viele MarlerInnen behaupten in der Nationalität, sondern in der sozialen Herkunft und der Umgang damit liegt.

Es ist falsch hier anzusetzen und zu sagen, dass das ein Problem „der Ausländer“ ist.

Das Problem sind wir alle. Wir müssen Read more…

Dein Schal hasst Juden - Wie steht’s mit dir?

Deinschalhasstjuden

Im unteren Artikel findet ihr den Infotext zum Flyer, Quellenangaben/ weitere leseverweise und die Druckvorlage für den Flyer.


Infoblatt:

Du fragst Dich, warum ich Dir einen Flyer mit so einer Frage in die Hand gedrückt habe? Na ja, Du trägst ein Palituch. Du trägst es, weil es gerade „in“ ist oder weil Du Dich „radikal“ nennst, vielleicht kennst Du es auch als Emotuch“. Dieses Tuch, das eigentlich „Kufiya“ heißt, ist eben kein normales Modeaccessoire, auch wenn Du es bei H&M gekauft hast und viele Deiner Freunde und Freundinnen es gerade auch tragen-.

 

Es ist eben nicht nur praktischer Schalersatz für die kalten Tage, sondern ein klar

WEITERLESEN:
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Zeitzeugin: Ruth Eichmann am 8.10.2007 in Marl

Am 8. November wird Ruth Eichmann (besser bekannt unter dem Namen “Schwester Johanna”) Interessierten über ihr Leben in und nach NS-Zeit in Deutschland erzählen und mit Ihnen diskutieren.

“Sie wuchs in Recklinghausen und Marl auf und lebt seit der Nachkriegszeit in Dorsten. Sie ist über 80 Jahre alt und eine ungeheuer eindrucksvolle Persönlichkeit”.

Ruht Eichmanns Vater war der erste Bürgermeister  Marls nach der Befreiung von der Nazi-Diktatur. Er wurde von der amerikanischen Übergangsregierung eingesetzt.
Mehr zu beiden, siehe: Ulrich Brack/Klaus Mohr (Hg.) Neubeginn und Wiederaufbau von Marl in der Nachkriegszeit 1945 - 1949, Klartextverlag Essen 1994, S. 65 – 68. 

 Der Saal ist ab 18.30 Uhr geöffnet.

Türmchen

Aktion gegen die Schließung der Kinder-Bücherei Türmchen im Kulturausschuss am 30.August 2007.

mehr Bilder:

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